Sch├╝tzenclub Budenheim 1967 e.V.

├ľsterreich 09

Sch├╝tzen auf Vereinsfahrt nach Alpbach in Tirol
Von 11. bis zum 14. Juni unternahmen 15 Mitglieder des Sch├╝tzenclub Budenheim eine grandiose Vereinsfahrt nach ├ľsterreich, die bei allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Am 11. Juni trafen sich bei Regen die Sch├╝tzen um 7 Uhr vor dem Rathaus in Budenheim, um von dort in Richtung ├ľsterreich aufzubrechen. Nach dem das Gep├Ąck und alle Sch├╝tzen verstaut waren ging es ├╝ber Frankfurt, N├╝rnberg und M├╝nchen Richtung ├ľsterreich. Die erste Rast wurde in der N├Ąhe von W├╝rzburg eingelegt. Wie es sich f├╝r Rheinhessen geh├Ârt, lie├čen sich die Budenheimer das Fr├╝hst├╝ck mit Weck, Worscht und Woi schmecken. Weiter ging es auf der A9, wo kurz vor M├╝nchen der n├Ąchste Halt eingelegt wurde, da der Busfahrer seine gesetzlich vorgeschriebene Pause einlegen musste. Am Nachmittag war das Tagesziel erreicht: Alpbach im Herzen von Tirol, als sch├Ânstes Dorf ausgezeichnet, weitab von Trubel und Verkehr. Sogar das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, hatte es bis zur Ankunft ├╝ber drei Wochen geregnet, wurden die Sch├╝tzen an den folgenden Tagen mit viel Sonnenschein und ├╝ber 25 Grad verw├Âhnt.

Der Erste Vorsitzende, Bodo Scherer, hatte sich f├╝r die Unterkunft etwas Besonderes einfallen lassen: Ein gesamtes Haus mit f├╝nf Ferienwohnungen war nur f├╝r die Sch├╝tzen reserviert, sodass bei den abendlichen ÔÇ×BalkonveranstaltungenÔÇť niemand im Haus gest├Ârt werden konnte. Nach dem alle ihre Wohnungen bezogen hatten, wurde das Dorf Alpbach, welches sich mit seiner Bl├╝tenpracht von seiner sch├Ânsten Seite zeigte, w├Ąhrend eines gem├╝tlichen Bummels erkundet. Im Anschluss wurden die hungrigen Reisenden bereits im nahe gelegenen Gasthof ÔÇ×Der BerghofÔÇť zum Abendessen erwartet.

Nach dem Fr├╝hst├╝ck brachen alle bei strahlendem Sonnenschein auf, um den ersten 2000er zu ÔÇ×bezwingenÔÇť. Mit dem gecharterten Bus, der den Sch├╝tzen f├╝r die gesamte Zeit Vorort zur Verf├╝gung stand, ging die Fahrt nach Finkenberg ins Zillertal. Mit der Seilbahn ging es hoch hinaus. Nach dem ÔÇ×anstrengenden AufstiegÔÇť wurden die Sch├╝tzen auf ca. 2080 Meter von einem grandiosen Ausblick ├╝ber die Alpen belohnt. Einige zogen es vor einfach zu relaxen, andere wiederum wanderten zu einer entlegenen H├╝tte, wobei doch einige die etwas d├╝nnere Luft in 2000 Metern H├Âhe untersch├Ątzten. Alle trafen sich dann in einem Berggasthof zur gemeinsamen Brotzeit.

Am Nachmittag stand noch der lustigste Friedhof ├ľsterreichs auf dem Programm. Auf dem Kramsacher Museums-Friedhof wurde die Sammlung von Hans Guggenberger besichtigt. W├╝rden man die auf dem weltweit einzigartigen Museums-Friedhof gezeigten Grabinschriften und Marterlspr├╝che heute verwenden, m├╝sste man sich Piet├Ątlosigkeit vorwerfen lassen. Aber vor 100 Jahren hatten die Menschen noch eine andere Beziehung dazu:
ÔÇ×Hier ruht Franz Josef Matt,
der sich zu Tode gesoffen hat.
Herr gib ihm die ewige Ruh
und ein Gl├Ąsle Schnaps dazu.ÔÇŁ
ÔÇ×Hier liegt Elias Gfahr, gestorben im 60. Jahr.
Kaum hat er das Licht der Welt erblickt,
hat ihn ein Wagenrad erdr├╝ckt.ÔÇť
In Alpbach wieder angekommen lie├čen die Sch├╝tzen nach einem z├╝nftigen Abendessen den Abend bei Wein und Bier mit ÔÇ×tiefsinnigenÔÇť Gespr├Ąchen auf den Balkonen des Hauses ausklingen. Das vom Ersten Vorsitzenden vorgeschlagene Protokoll ├╝ber diesen Abend wurde mehrheitlich, ohne Enthaltung und Gegenstimme, abgelehnt.

Am n├Ąchsten Samstagmorgen stand f├╝r alle eine Fahrt der Extraklasse oder besser gesagt, eine Fahrt mit besonderem Reiz an. Auf dem Programm stand die Zillertaler-H├Âhenstra├če, die zu sch├Ânsten Alpenstra├čen ├ľsterreichs geh├Ârt. Diese 45 Kilometer lange und teilweise sehr schmale, Serpentinen reiche Pass-Stra├če, einigen meinten die Radwege am Rhein seien breiter, f├╝hrte entlang des Zillertals bis auf 2100 Meter. Belohnt wurden alle mit grandiosen Ausblicken und faszinierender Natur. Auf halber Wegstrecke wurde im urigen ÔÇ×Almst├╝berlÔÇť Rast gemacht, mit Tiroler Speckkn├Âdeln und z├╝nftiger Hausmusik ÔÇ×unpluggedÔÇť genoss man die herrliche Fr├╝hlingssonne. Aufgrund der schmalen Passagen der Stra├če und des Gegenverkehrs, der Busfahrer zeigte wirklich sein K├Ânnen, waren nicht alle Teilnehmer am Ende der H├Âhenstra├če so begeistert, wie der Rest der Truppe. Zum Abschluss des Tages wartete noch einer Sommerrodelbahen der Extraklasse auf die Sch├╝tzen in Zell an der Ziller. Mit robusten Rodelschlitten ging es, f├╝r einige mehrmals, die 1500 Meter lange Strecke bergab, dies bedeutete Spa├č f├╝r alle.

Nach dem Abendessen besuchte ein Teil der Gruppe die Sch├╝tzenkompanie Alpbach 1952 auf dem Sch├╝tzenfest in Inneralpbach. Adressen wurden ausgetauscht und f├╝r das kommende Jahr ein Treffen vereinbart.
Am Sonntagmorgen hie├č es kurz nach 9 Uhr Abschied nehmen von der Hauswirtin und von Alpbach. Vorbei am Achensee und Tegernsee, mit Verpflegung und Erholungs-Zwischenstopps, trafen die Sch├╝tzen froh und munter um 18.00 Uhr in Budenheim am Rathaus ein und alle waren der Meinung:
Es war eine traumhaft sch├Âne Fahrt. Wir haben uns sehr wohl gef├╝hlt, haben die gute Luft, die Sonne und das Essen genossen und sind erholt zur├╝ckgekehrt. Diese Fahrt werden wir so schnell nicht vergessen!ÔÇť
Alle dankten der Kassiererin, Gaby Merz, und dem Ersten Vorsitzenden, Bodo Scherer, f├╝r die gelungene Planung der Reise.

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